Therapieerfolg bei Andreas P.
Ein ganz normales Leben für Andreas P.
Andreas P., einen jungen Mann aus Brandenburg, lernte ich als Jugendlichen
kennen. Er leidet unter dem so genannten juvenilen Rheuma, das schon kleine
Kinder befällt und deshalb zu besonders tragischen Krankheitsgeschichten
führt. Während seiner gesamten Kindheit hatte er versucht, trotz
seiner schweren Krankheit möglichst normal zu leben. Medikamente
halfen ihm dabei. Doch nach der Schulzeit verschlimmerte sich die Situation
dramatisch.
Die Fingergelenke schwollen an, er konnte nicht mehr greifen. Die Ärzte
wussten nur noch einen Ausweg: Eine Operation der Fingergelenke, um die
Verwachsungen und Verknorpelungen zu beseitigen. Die Folge: Die Finger
würden steif werden. Sein Traum-Beruf Energie-Elektroniker rückte
damit jedoch in weite Ferne. Als Andreas P. dies klar wurde, lehnte er
eine Operation schlichtweg ab, ohne allerdings zu wissen, wie es ansonsten
weitergehen sollte.
Als er über eine Verwandte von der Kochsalz-Therapie erfuhr, sah
er eine Alternative. Auch wir konnten ihm zwar keine Hoffnung auf eine
Heilung von seiner Krankheit machen, jedoch versprach unsere Therapie
die Chance auf ein schmerzfreies Leben. Mithilfe unserer Kochsalz-Injektionen
können wir die vorher eingetretenen Veränderungen an den Gelenken
nicht rückgängig machen. Wir können jedoch die Entzündungen
bekämpfen, die die weitere Schädigung an Gelenken und Wirbelsäule
vorantreiben und auf diese Weise die kontinuierliche Verschlechterung
der Situation stoppen.
Doch dauert es bei Rheumapatienten in der Regel etwas länger als
bei Wirbelsäulenproblemen, bis unsere Therapie greift. Auch Andreas
P. brauchte etwas Geduld, doch die Injektionstherapie war erfolgreich.
Die Operation wurde unötig, da die Entzündungen an den Handgelenken
und auch an den Beinen rückläufig waren.
Er konnte seine Ausbildung zum Elektroniker weiter fortführen und
beenden. Heute hat er seine Meisterprüfung abgelegt und kommt regelmäßig
im Abstand von ein oder zwei Jahren zu Auffrischungsbehandlungen in unsere
Praxis. Medikamente sind für ihn kein Thema mehr: "Es reicht,
wenn ich in regelmäßigen Abständen die Kochsalz-Therapie
in Anspruch nehmen kann."
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