Bei welchen Krankheitsbildern ist die Kochsalz-Therapie erfolgreich?
Besonders
erfolgreich ist die Kochsalz-Injektionstherapie bei Patienten mit Wirbelsäulen-Problemen.
Viele Menschen kommen zu uns mit langjährigen Schmerzen im Hals-,
Schulter- sowie im Lendenbereich. Helfen können wir auch bei cervikaler
Migräne oder Spannungs-Kopfschmerzen, die aus Entzündungen an
den Nerven der Halswirbelsäule herrühren.
Eine signifikante Erleichterung von Schmerzen erreichen wir auch bei vielen
Rheuma-Patienten.
Ausführliche Informationen zu den behandelbaren Krankheitsbildern
Keine Therapie kann Wunder bewirken und jede Behandlungsmethode hat ihre
Grenzen. Das gilt auch für die Kochsalz-Injektionstherapie. Dennoch
ist sie bei erstaunlich vielen Krankheitsbildern bereits mit Erfolg eingesetzt
worden, die wichtigsten Bereiche möchten wir im folgenden kurz vorstellen.
Die
ersten Behandlungserfolge hatte die Kochsalztherapie bei Patienten, die
mit unerträglichen Kopf-, Hals-, Schulter- und Rückenschmerzen
zu uns kamen. Und bis heute klagt ein Großteil unserer Patienten
über Wirbelsäulen-Probleme. Bei vielen sind bereits Bandscheibenvorfälle
diagnostiziert, gängige Therapien wie Massage, Krankengymnastik oder
eine Kur in einer Rehabilitationsklinik bereits ausgeschöpft. Oft
gelten unsere Patienten als "austherapiert". Der einzige verbleibende
Rat ist häufig, sich mit den Schmerzen abzufinden und sich mit dieser
Lebenssituation zu arrangieren. Man kann sich vorstellen, in welch schlimmer
auch psychischer Situation sich die Betroffenen befinden. Nach jahrelanger
Erfahrung gehe ich davon aus, dass wir in 60 bis 70 Prozent solcher Fälle
mit der Kochsalz-Injektionstherapie eine Besserung der Situation, in vielen
Fällen sogar eine mehrjährige Schmerzfreiheit erreichen konnten
und können - und das ohne Operation.
Neben Rückenleiden hat sich auch Migräne inzwischen zu einer
Volkskrankheit entwickelt, unter der 13 Prozent aller Deutschen leiden.
Es ist jedoch weitgehend unbekannt, dass man grundsätzlich zwei Arten
von Migräne unterscheiden muss, die hormonelle Migräne, die
nach den Wechseljahren der Frau weitgehend zurückgeht, weil sich
wieder ein hormonelles Gleichgewicht einstellt, und die cervikale Migräne,
die aus Entzündungen an den Nerven der Halswirbelsäule herrührt.
Aus diesen Entzündungen resultieren Kalkrückstände, die
zu Schmerzen und Verspannungen an der Halswirbelsäule führen.
Hier kann man mit unserer Kochsalz-Injektionstherapie erfolgreich ansetzen.
Durch die Behandlung werden die Nerven in diesem Bereich wieder aktiviert.
Ein Selbstheilungsprozess setzt sich in Gang und baut die schmerzverursachenden
Ablagerungen ab.
Auch Rheumapatienten suchen regelmäßig unsere Praxis auf und
erfahren durch unsere Therapie eine signifikante Erleichterung ihrer Schmerzen.
Dies mag Fachleute erstaunen, denn auf die Rheuma-Antikörper im Blut
hat die neurotopische Therapie natürlich keinen Einfluss. Doch unsere
Behandlungsmethode setzt bei den Entzündungen an, die sich im Körper
des Rheumapatienten entwickelt haben. Die Kochsalz-Injektionen führen
zu einer Heilung dieser Entzündungs-Herde und zu einem Rückgang
der rheumabedingten Beschwerden. Über eine längere Zeit bessert
sich auf diese Weise der gesundheitliche Zustand. Diese Schmerzfreiheit
bedeutet allerdings nicht, das sich bei den Versteifungen und Narbenzügen
die Situation verbessert. Hier findet unsere Therapie ihre Grenzen.
Durch Berichte und Erfahrungen unserer Patienten stießen wir auf
weitere Bereiche, in denen unsere Therapie Erfolge zeigt. Viele Männer
und Frauen, die von uns eigentlich aufgrund von Wirbelsäulen-Problemen
behandelt wurden, bemerkten, dass sich - sozusagen als Nebeneffekt- auch
Schwierigkeiten mit Asthma und Allergien erheblich reduzierten. Inzwischen
behandeln wir mit guten Ergebnissen auch Patienten, bei denen die Therapie
dieser Symptome im Vordergrund steht. Ähnliche Erfolge gibt es bei
Tinnitus-Erkrankungen. Auch dort zeigte sich in mehreren Fällen eine
klare Besserung der Situation. Nach dem Einsatz der Therapie wurden die
Geräusche im Ohr wesentlich geringer oder verschwanden ganz.
Zum Schluss dieser Ausführungen über die Erfolgsaussichten
unserer Therapie bei verschiedenen Krankheitsbildern möchte ich noch
einige Sätze über die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen
ergänzen. Leider ist es so, dass viele Kassen diese ablehnen, mit
dem Hinweis, dass es sich um eine alternative Therapie handele, die wissenschaftlich
nicht belegt sei. Ein Einwand, der sich selbst ad absurdum führt,
wenn man die zahlreichen Erfolge der Kochsalz-Injektionstherapie betrachtet,
durch die Kassen große Summen einsparen. Wir bieten unseren Patienten
an, für sie einen Kostenvoranschlag zu erstellen, den sie bei ihrer
Kasse einreichen können, um abzuklären, ob eine Kostenübernahme
möglich ist. Letztendlich liegt die Entscheidung über die Inanspruchnahme
unserer Therapie jedoch bei jedem Patienten selbst.
Privatpraxis - Dr. med. Benny Widjaja-Cramer
Landauer Straße 43 - 67434 Neustadt an der Weinstraße
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