Bei Bandscheibenleiden wird nach wie vor zu häufig operiert / Naturheilkundliche
Verfahren sind eine Alternative
Jeder zweite Bundesbürger klagt über Rückenschmerzen,
rund 30 Prozent der Bevölkerung haben wegen dieser Beschwerden bereits
einen Arzt aufgesucht, so der Bundesverband der Betriebskrankenkassen.
Und auch das Deutsche Grüne Kreuz veröffentlichte schockierende
Zahlen: Wegen Krankheiten von Wirbelsäule und Rücken werden
in Deutschland jedes Jahr an fast 76 Millionen Tagen Patienten krank geschrieben,
chronische Schmerzen sind heute die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit.
Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten belaufen sich auf über 15
Mrd. Euro. Das seelische Leid und die Beeinträchtigung der Lebensqualität
für die Betroffenen können diese Zahlen allerdings kaum verdeutlichen.
Zumal in vielen Fällen klassische Therapien wie Kuraufenthalte, Massagen,
Bestrahlungen oder die Verabreichung von Medikamenten die Schmerzen nicht
lindern können. Nicht selten müssen die Betroffenen sogar ihren
Beruf aufgeben. Oftmals werden Operationen als letzter Ausweg vorgeschlagen,
häufig ohne zwingende Indikation. Nach Ansicht von Schmerzforschern
ließen sich von den jährlich rund 60 000 Bandscheibenoperationen
in Deutschland bis zu 95 Prozent verhindern, wenn innovative Therapien
eingesetzt würden (Stern Spezial, Gesund leben, 03 / 04).
Eine Alternative zu den klassischen Behandlungsmethoden sieht Dr. Benny
Widjaja-Cramer in der Kochsalz-Therapie. "Mit ihrer Hilfe konnten
wir schon vielen Menschen helfen und aufwändige Bandscheibenoperationen
vermeiden", berichtet der Mediziner, der in Neustadt/Weinstraße
praktiziert. Bei der Therapie, die von dem inzwischen verstorbenen Dr.
Volker Desnizza in Baden-Baden entwickelt und die seit 1983 praktiziert
wird, arbeitet der Arzt mit Injektionen von Kochsalz-Lösung an die
betroffenen Nerven, zum Beispiel im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Verwendet werden allerdings sehr dünne Nadeln, so dass der Patient
den Einstich in der Regel kaum spürt.
"Die physiologische Kochsalz-Lösung baut die Entzündungen
im Gewebe schneller ab. Durch die daraus folgende bessere Durchblutung
vermindert sich der Schmerz", erklärt Dr. Widjaja-Cramer, der
über fünf Jahre bei Desnizza als leitender Arzt tätig war,
die Wirkung der Therapie. Häufig kommt es sogar zu einer völligen
Beschwerdefreiheit.
Die Kochsalz-Injektionstherapie gehört zu den Naturheilverfahren.
Im Gegensatz zu vielen Schmerzmitteln sind negative Nebenwirkungen nicht
bekannt, ebensowenig wie allergische Reaktionen.
Privatpraxis - Dr. med. Benny Widjaja-Cramer
Landauer Straße 43 - 67434 Neustadt an der Weinstraße
Tel. 06321 - 481816 - Fax 06321 - 481817