Wie wirkt die Kochsalz-Injektionstherapie?
Die
Therapie arbeitet mit multiplen Injektionen von steriler physiologischer
Kochsalz-Lösung an betroffenen Spinalnerven, zum Beispiel im Bereich
der Lendenwirbelsäule bei Kreuzschmerzen oder an der Halswirbelsäule
bei einem HWS-Syndrom.
Die Kochsalz-Lösung trägt dazu bei, die Entzündungen im
Gewebe, die den Schmerz verursachen, schneller zu neutralisieren. Die
daraus folgende bessere Durchblutung führt dazu, dass der Schmerz
abgebaut wird.
Häufig kommt es sogar zu einer völligen Beschwerdefreiheit.
Ein großer Vorteil unserer Methode ist das Ausbleiben von negativen
Nebenwirkungen.
Auch allergische Reaktionen sind unbekannt.
Ausführliche Information zur Wirkungsweise
Wie die Erfahrung in unserer Praxis zeigt, werden Schmerzpatienten von
der Schulmedizin leider oftmals allein gelassen. Wenn Schmerzmedikamente,
Massagen oder Fango nicht helfen, werden häufig Operationen als letzter
Ausweg vorgeschlagen. Natürlich gibt es Fälle, in denen eine
solche Maßnahme zwingend notwendig ist, doch ist beispielsweise
nach einer Untersuchung des Johns-Hopkins-Hospitals in Baltimore/USA ein
solcher Eingriff in zwei von drei Fällen überflüssig. Und
erschwerend kommt hinzu, dass bei 20 bis 30 Prozent der Patienten durch
die Narbenbildung die Schmerzen nach der Operation größer sind
als vorher.
Bei
vielen meiner Patienten konnte durch die Kochsalz-Injektionstherapie eine
Operation verhindert werden. Doch dieses naturheilkundliche Verfahren
hat sich nicht nur bei Schwierigkeiten mit der Wirbelsäule und der
Bandscheibe bewährt, sondern auch bei verschiedenen anderen Krankheitsbildern.
Die Therapie arbeitet mit multiplen Injektionen von steriler physiologischer
Kochsalz-Lösung an die betroffenen Spinalnerven, zum Beispiel im
Bereich der Lendenwirbelsäule bei Rückenschmerzen oder an der
Halswirbelsäule bei einem HWS-Syndrom bzw. bei cervikaler Migräne.
Für eine Grundbehandlung setze ich in der Regel zwölf Sitzungen
an, für eine eventuelle spätere Nachbehandlung zwei bis vier
Monate später oder eine Auffrischung im folgenden Jahr reichen in
der Regel vier bis sechs Behandlungen.
Injiziert wird pro Injektion ein Milliliter Flüssigkeit, wobei sehr
dünne Nadeln zum Einsatz kommen, die der Patient in der Regel kaum
spürt. Entscheidend für den Therapieerfolg ist die exakte Applizierung
an den Nervenwurzeln. Eine Sicherheit, die nur durch längere Erfahrung
des behandelnden Arztes erreicht werden kann.
Die physiologische Kochsalz-Lösung trägt dazu bei, die Entzündungen
im Gewebe, die den Schmerz verursachen, schneller zu neutralisieren. Das
Elektrolyt-Gleichgewicht in der unmittelbaren Umgebung der Injektionsstelle
wird verbessert. Die daraus folgende bessere Durchblutung führt dazu,
dass der Schmerz abgebaut wird. Häufig kommt es sogar zu einer völligen
Beschwerdefreiheit.
Obwohl es meiner Erfahrung nach öfter vorkommt, dass Patienten schon
nach den ersten Behandlungen eine Erleichterung der Schmerzen verspüren,
stellt sich der optimale Therapieerfolg in der Regel erst mehrere Wochen
nach Beendigung der Behandlung ein. Gerade zu Anfang der Therapie kann
es manchmal zu Nervenwurzelreizungen kommen, die vom Patienten als Verschlechterung
der Situation empfunden werden können. Die Erfahrung zeigt jedoch,
dass dieser "Heilschmerz" harmlos ist und eher darauf hinweist,
dass die Therapie anschlägt.
Ein großer Vorteil unserer Methode ist das Ausbleiben von Nebenwirkungen.
Auch allergische Reaktionen sind unbekannt. Die einzige Kontraindikation
(Gegenanzeige) ist die Einnahme von Blutverdünnungsmitteln wie Marcumar
oder Heparin, da in diesem Falle großflächige Blutergüsse
entstehen könnten. Deshalb muss ich vor der Behandlung über
die Einnahme entsprechender Präparate informiert werden. Die Therapie
ist aber bei Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen trotzdem ohne
Komplikationen möglich.
|